Hildegard-Stift  |  Geschichte

Seit Sommer 1955 gibt es das Hildegard-Stift als Pflegeeinrichtung der Kath. Kirche.

 

Die Initiative geht zurück auf Propst Niermann, dem es wenige Monate vor seinem Tode gelang, das Gelände zu erwerben, um für alte, gebrechliche und einsame Menschen eine Heimat zu schaffen.

 

Im ehemaligen Heimleiterhaus (jetzt Schwesternwohnung) sowie einigen kleinen Nebengebäuden wurde der Betrieb des Altenheimes mit 20 Plätzen aufgenommen. Bereits wenige Jahre später wurden Erweiterungen nötig, über zunächst 40 auf später 60 Plätze.

 

In den siebziger Jahren zeichnete sich bereits der Wandel vom Alten- zum Pflegeheim ab, sodass mit Schaffung zunächst spezieller Pflegezimmer sowie dann 1991 einem Bereich von Kurzzeitpflege die Zahl der Plätze auf 80 anstieg.

 

1994/95 wurde im Zuge eines Ersatzbaues ein großer Teil der Altsubstanz durch einen Neubau mit Einzelzimmern ersetzt, entsprechend dem Anspruch der einziehenden Bewohner, insbesondere auch im Hinblick auf die Sanitärausstattung.

Hildegard Strangemann

2003 bis Mitte 2005 erfolgte dann die letzte Baumaßnahme, die jedem Bewohner ein Einzelzimmer zusichert, ein Wohnen im Doppelzimmer nur noch ausschließlich auf ausdrücklichen Wunsch ermöglicht.

 

Die Platzzahl blieb dabei mit 85 unverändert, seitdem kann das Haus jedoch als barrierefrei bezeichnet werden.

 

Alle diese Anpassungen aufgrund der Veränderungen in den Ansprüchen der Menschen fanden statt mit dem festen Vorsatz, das Wohnangebot auf zeitgemäßem Niveau zu halten und Belastungen der alten Menschen so gering wie möglich zu halten.

 

Die Namensgebung geht zurück auf Hildegard Strangemann, der mit dem Patronat ein Andenken für ihre soziale Arbeit gesetzt wurde.

 

Ihre Familie war von Anfang an bis heute dem Hause sehr verbunden und hat große Anteile an der Entwicklung.

Hildegard-Stift